Die gesamte Charta

Charta2002_-_A5.doc   308 K

Auszug aus der Charta

 „Glaube und Licht gründet auf der Überzeugung, dass jeder Mensch mit einer Behinderung ein Mensch in seiner Ganzheit ist und all dessen Rechte besitzt: vor allem das Recht, in seinem Sosein und in seiner Entscheidungsfreiheit geliebt, anerkannt und geachtet zu werden; ebenso das Recht auf die nötige Hilfe, um in allen Bereichen, sowohl den geistlichen als den allgemein menschlichen, Fortschritte machen zu können. Glaube und Licht glaubt auch, dass jeder Mensch, ob gesund oder behindert, von Gott gleicherweise geliebt wird und dass Jesus in ihm lebt, sogar wenn er selbst das kaum ausdrücken kann. Ebenso glaubt Glaube und Licht, dass jeder Mensch, selbst der am schwersten behinderte, berufen ist, zutiefst aus dem Leben Jesu zu leben, all den geistlichen Reichtum seiner Kirche zu empfangen, Sakramente, liturgische Tradition... Er ist dazu berufen, eine Quelle der Gnade und des Friedens für die ganze Gemeinschaft und auch für die Kirchen und für die ganze Menschheit zu sein.“