Wer sind wir?

Entstehung

 

Glaube und Licht ist aus dem Wunsch entstanden, Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung und ihren Familien zu helfen, ihren Platz in Kirche und Gesellschaft zu finden. Das war zu Ostern 1971 das wesentliche Ziel einer Wallfahrt nach Lourdes, die von Marie-Hélène Mathieu und Jean Vanier organisiert wurde. An dieser von Katholiken angeregten Initiative nahmen auch Menschen aus der protestantischen Tradition teil.

 

Damit diese Wallfahrt nicht nur ein „Strohfeuer“ sei, wurden die Teilnehmer gebeten, sich zu Gemeinschaften zusammenzuschließen, die Menschen mit einer geistigen Behinderung, ihre Angehörigen und Freunde, darunter besonders junge Menschen, umfassten. Nach dieser Wallfahrt, die für alle eine Gnadenzeit war, hielten zahlreiche Gemeinschaften die Verbindung zwischen ihren Mitgliedern aufrecht und vertieften sie. Im Lauf der Jahre entstanden in der ganzen Welt in verschiedenen christlichen Traditionen weitere Gemeinschaften.

 

Im Herzen der Kirche

 

Glaube und Licht wird von allen Päpsten anerkannt und unterstützt. Johannes-Paul II äußert 1984 seine „Ermutigung, eine für die Kirche wie für die heutige Gesellschaft so bedeutende Aufgabe zu erfüllen“. Jede Gemeinschaft hat einen eigenen Seelsorger und lebt in enger Verbindung mit einer Pfarre.

 

Glaube und Licht heute

 

Über die fünf Kontinente zählt Glaube und Licht heute 1463 Gemeinschaften in 74 Ländern mit 45 verschiedenen Sprachen. Zwei Drittel dieser Länder leiden unter Armut oder politischer Instabilität. Glaube und Licht vereint Menschen ohne Unterscheidung von Alter, gesellschaftlichem Rang, Kultur usw., die einen unterstützen die anderen. In nationalen und internationalen Zusammenkünften werden Gemeinschaft und Austausch gepflegt.